Mediation mit Helga Bloechl
Zitat zu Mediation:

„Das Wichtigste in einem Gespräch ist zu hören,
was nicht gesagt wurde.“
Peter F. Drucker (1909-2005)


PDF-Icon Folder mit Informationen zum Mediations Angebot

Mediation

Mediation ist die kompetente Unterstützung bei Konfliktklärung. Ungeklärte Konflikte kosten Zeit und „Nerven“, belasten im Beruf, das Miteinander in der Familie und die Beziehungen im sozialen Umfeld. Schwelende, unbearbeitete Konflikte im Unternehmen schaden dem Betriebsklima, die Arbeitsleistung sinkt, unnötige Konfliktkosten entstehen. Mediation ist eine sehr gute und effiziente Methode, Konflikte beizulegen.

Ich biete Mediation in folgenden Bereichen an:

  • Wirtschaftsmediation: Am Arbeitsplatz, im Unternehmen, in der Organisation
  • Bei Scheidung/Trennung und Zwist in der Familie
  • In der Vermittlung bei Streit in der Nachbarschaft und Gruppenkonflikten
  • Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

Eingetragene Mediatorin – Ihr Vorteil

Ich bin Eingetragene Mediatorin in der Mediatorenliste des Bundesministium für Justiz. Anwendbare Rechtsvorschriften sind im ZivilMediationsgesetz festgehalten. Weiters bin ich Mitglied im Österreichischen Berufsverband der Mediator*innen (ÖBM)

Seit 1. Mai 2004 führt das Bundesministerium für Justiz eine Liste der eingetragenen Mediator*innen
Eine Voraussetzung für die Eintragung in dieser Liste ist erstens der Nachweis der fachlichen Qualifikation. Diese wird erreicht durch eine Ausbildung in speziellen Ausbildungseinrichtungen.
Zweitens müssen laufend fachspezifische Fortbildungen absolviert werden. Hierfür gibt es klare Regelungen.
Zusätzlich benötigt man einen einwandfreien Leumund (Strafregisterbescheinigung) und eine berufliche Haftpflichtversicherung.

Paarmediation mit Helga Bloechl

Ihr Nutzen professioneller Konfliktklärung – Mediation ist …

  • … im Vergleich zu Gerichtsverfahren deutlich kostengünstiger.

  • … ist zukunftsgewandt – dies ist besonders bei Situationen wichtig wo „man sich auch noch später begegnet“ und miteinander Vereinbarungen trifft.

  • … bringt zumeist schneller eine Lösung als ein Gerichtsverfahren.

  • In der Mediation werden die Themen selbst bestimmt. Sie treffen die Vereinbarungen, die Ihnen wichtig sind. Bei Gericht hingegen werden Ihnen die Inhalte vorgegeben, das Gericht setzt die „Lösung“ fest.

  • Die Vereinbarungen in der Mediation werden gemeinsam beschlossen. Erfahrungsgemäß sind diese daher verbindlicher und tragfähiger als Gerichtsbeschlüsse und deren auferlegte Einhaltung.

Der Gesetzgeber hat die Vorteile von Mediation erkannt und schlägt Mediation vor in gerichtlichen Verfahren zu Scheidung, Familie, Nachbarschaft. Auf der Website des Österreichischen Bundesverbandes für Mediation finden Sie dazu weiterführende rechtliche Informationen.

Habe ich Ihr Interesse an Mediation geweckt?
Ich freue mich auf den Kontakt mit Ihnen! Telefonisch unter +43 699/ 171 23 403 oder via Kontaktformular.
Sie können mir auch gerne eine e-mail an office@selbst-staerkung.at schicken.

Was ist Mediation?

Unparteiisch, freiwillig, fair, lösungs- und zukunftsorientiert

  • Eine unparteiische bzw. allparteiliche Mediator*in bietet den am Konflikt beteiligten Personen Struktur für die Auseinandersetzung und Klärung des Konflikts. Die Mediator*in hat für die Sichtweisen aller Konfliktparteien dasselbe Verständnis, steht also quasi „zu allen Seiten“.
  • Die freiwillige Teilnahme an der Mediation ist unbedingte Voraussetzung. Das Grundprinzip ist, die Konflikteskalation zu stoppen und den Konflikt gewaltfrei zu lösen. Die Mediation bietet den Rahmen, wieder in eine konstruktive Kommunikation miteinander zu kommen.
  • Fairness ist ein wichtiges Grundprinzip: Alle am Konflikt beteiligten Personen haben die Möglichkeit, ihre Sichtweisen darzulegen und die ihnen wichtigen Konfliktthemen einzubringen. Für die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse gibt es Zeit und Raum – das schafft Vertrauen.
  • Dieses neue, (wieder) hergestellte Vertrauen ist die Basis für das lösungsoriente Überlegen – Ideen sammeln für die Konfliktlösungen, Durchdenken der realistischen Umsetzung und das abschließende Festlegen der getroffenen Vereinbarungen.
  • Mediation ist zukunftsorientiert. Sie dient der gütlichen Einigung zwischen den Parteien und fragt danach, wie die Parteien in Zukunft miteinander umgehen wollen. Gut bewältigte Konflikte wirken positiv auf vielen Ebenen: Das Gesicht wahren können, die Soziale Kompetenz verbessern, das Stärken von Verbindlichkeit, das Fördern von Verantwortung und die Motivation zur offenen, friedvolleren Begegnung am Arbeitsplatz – in der Familie – im sozialen Umfeld.

Das heißt, alle Beteiligten kommen freiwillig zur Mediationssitzung und haben echtes Interesse daran, an einer zukunftsfähigen Lösung zu arbeiten.
So simpel das klingen mag, diese Grundvoraussetzung stellt sich als die größte Hürde dar, damit die Mediation überhaupt starten kann.
Zumeist hat eine Konfliktpartei großes Interesse an Mediation und versucht, die andere Seite inhaltlich und emotional davon zu überzeugen, dass eine gemeinsame Mediation hilfreich ist. Eine besondere Herausforderung ist nun, sich in der aktuellen Konfliktsituation auf eine Mediator*in zu einigen und auch Termine und Finanzierungsbeteiligung zu klären.
Daran sind Mediationen schon im Vorfeld gescheitert.
Sollte einer Konfliktpartei/Person an einer Konfliktklärung interessiert sein, jedoch eine Mediation mangels Interesse der zweiten Konfliktpartei/Person nicht möglich, so gibt es die Möglichkeit, im Einzelcoaching den Konflikt für sich aufzuarbeiten. Im Konfliktcoaching wird die Person darin gestärkt, besser mit dem Konflikt umzugehen und für sich selbst Lösungsschritte für den Umgang mit dem Konflikt im Alltag zu erarbeiten.

Angenommen, die Mediation startet. Hier gibt es Stolpersteine, auf die zu achten ist. Mediation kann (ob bewußt oder unbewußt) dazu genutzt werden, mit dem Gegenüber abzurechnen. Man strebt keine Lösung an, sondern will „Schmutzwäsche waschen“.
Sind die ersten Hürden überwunden und die Konfliktparteien – also die Menschen – sprechen wieder miteinander und nehmen ihre meist unterbrochene Kommunikation wieder auf, dann ist bereits der erste erfolgreiche Schritt getan.

Wann ist die Mediation ein voller Erfolg?
Hier ist wieder die zukunftsorientierte Lösung gefragt. Diese liegt vor, wenn die Konfliktpartner ihr Gesicht und ihre Würde bewahren können bzw. wieder erlangen und beide von der Lösung profitieren. Die erarbeitete Lösung sollte optimalerweise eine „Win – Win Situation“ für alle Beteiligten sein.
Damit das Ganze verbindlich ist, wird eine Vereinbarung erstellt, der alle Konfliktbeteiligten zustimmen. Diese unterfertigte Mediationsvereinbarung kann auch bei Gericht als Vorlage verwendet werden, damit das laufende Verfahren beendet wird, da eine Einigung erzielt wurde.

Was ist Mediation nicht:
Mediation ist keine Rechtsberatung. Das ist ein besonders wichtiger Punkt und ich weise in der Mediationsvereinbarung auch darauf hin, daß jede Konfliktpartei eine Rechtsberatung zum Konfliktgegenstand einholen kann. Mediation ist auch kein Ersatz für eine Paar-, Familien- oder sonstige Therapie. Mediation ist ungeeignet, wenn die Vergangenheit aufgearbeitet werden soll. Es werden nur jene Aspekte der Vergangenheit beleuchtet, die wichtig für die Lösungsfindung sind.

Häufige Fragen und Antworten

Was bringt mir Mediation?

Bei bereits festgefahrenen Konflikten ist die Kommunikation der Konfliktbeteiligten eingeschränkt oder abgebrochen. Mißverständnis reiht sich an Mißverständnis, die Konfliktbeteiligten bekommen immer mehr den „Tunnelblick“, der Konflikt bestimmt das Denken und Handeln, der Konflikt eskaliert immer mehr. Der Konflikt ist ohne Hilfe von außen nicht mehr lösbar. Hilfreich ist dann die Intervention einer allparteilichen Person, die bei der Konfliktklärung unterstützt.
Mediation dient auch dazu, einen bestehenden Konflikt nicht weiter eskalieren zu lassen und Schritte der Deeskalation zu setzen.
Im Gegensatz zu einem Gerichtsverfahren ist Mediation deutlich kostengünstiger. Mediation hilft den Konfliktbeteiligten unmittelbar, Lösungen werden gemeinsam erarbeitet und die Vereinbarungen sind zukunftsorientiert.

Was, wenn nur ich Interesse an einer Mediation habe?

Der erste Schritt in der Konfliktlösung ist die Einigung auf eine Mediation. Das gelingt nicht immer. In solchen Fällen gibt es die Möglichkeit, für sich selbst den Konflikt anzuschauen, mit der Situation umzugehen und für sich die Situation zu bewältigen. Dafür ist Konfliktcoaching eine sehr gute Möglichkeit, die ich Ihnen als Art der Konfliktbearbeitung gerne anbiete.
Meiner Erfahung nach führt bereits die Verhaltensänderung von einer Seite zu einer Veränderung im Konfliktgeschehen. Konfliktcoaching entlastet, lenkt den „Tunnelblick“ aus dem Konflikts heraus und eröffnet Perspektiven für alternative Handlungsmöglichkeiten.

Wie gestaltet sich der Ablauf einer Mediationssitzung?

Vor der ersten Mediationssitzung finden telefonisch kurze Vorgespräche statt: Worum geht es im Konflikt? Welche Beteiligten sollten an der Mediation teilnahmen? Kurze Erklärung zum Ablauf einer Mediation.
In der ersten Mediationssitzung wird die Mediationsvereinbarung erstellt, Gesprächsregeln vereinbart und die Präambel (Übereinkunft der Beteiligten) für die Mediation erarbeitet.
Vordringliche Themen, z. B. „Was muss heute auf jeden Fall geklärt werden?“ werden zur Sprache gebracht und gemeinsam geregelt. Zum Einstieg in die Konfliktbearbeitung schildern die Konfliktbeteiligten Ihre Sichtweise auf den Konflikt. Es folgt die Themensammlung, die Themenbearbeitung und die notwendigen Schritte zur Konfliktklärung. Vereinbarungen werden getroffen, in der Praxis auf Durchführbarkeit überprüft, nötigenfalls verändert. Die Mediation endet optimalerweise mit der Regelung des Konflikts und der gemeinsamen abschließenden Vereinbarung zu den Konfliktthemen.

Was kostet mich Mediation bei Ihnen?

Mediation für Privatpersonen kostet pro Einheit (á 60 Minuten) EURO 120,-*.
Mediation für Unternehmen/Organisationen biete ich pro Einheit (á 60 Minuten) ab EURO 150,-* an.

* Preise umsatzsteuerfrei – Regelung für Kleinunternehmen

Zu meiner Haltung als Mediatorin

Als Jugendliche hatte ich ein Schlüsselerlebnis mit der Erkenntnis – Streiten kann man lernen! Ich habe mich für das Thema zu engagieren begonnen, Seminare besucht und bin schließlich auch Mediatorin und Konfliktmanagerin geworden.

Mit ist im beruflichen und privaten Miteinander lebendiger, wertschätzender und gewaltfreier Umgang wichtig – diese Haltung leitet meine Unterstützung bei Konfliktklärung und Mediation.
Ich begegne Konflikten angstfrei, ich vertraue darauf, dass Konflikte gewaltfrei lösbar sind. Es braucht natürlich eine Anstrengung, sich dem Konflikt zu stellen, diesen aufzugreifen und schrittweise den Konflikt zu klären. Mit dieser Einstellung bin ich Ihnen gerne behilflich, aus Ihrem „Tunnelblick“ und dem „Teufelskreis“ im Konfliktgeschehen herauszukommen.

Ich unterstütze Sie dabei, Ihre Ressourcen und Fähigkeiten für die Beilegung des Konflikts zum Einsatz zu bringen und gemeinsam tragfähige Lösungen zu erarbeiten. Konflikte sind für mich ein überaus „interessantes“ Aufgabengebiet. Analytische Kompetenz und Empathie – sprich ein kühler Kopf und ein warmes Herz – sind mit Standhaftigkeit, Klarheit und Ausdauer meine Grundpfeiler, Sie bei Ihrem Lösungsweg zu begleiten.
Vor allem die zukunftsorientierte Ausrichtung von Mediation inspiriert mich sehr und gibt mir Kraft bei den oft emotional sehr intensiven Mediationen.
Die Konfliktparteien aus den alten Konfliktmustern hinaus zu gemeinsam erarbeiteten Lösungen für die Zukunft zu begleiten, ist mein Hauptanliegen.